Saarländischer Künstlerbund

Der Saarländische Künstlerbund zeigt 2018 im Studio des Saarländischen Künstlerhauses die Künstlerinnen Cordula Sumalvico und Sig Waller.

21.06. – 12.08.2018
Eröffnung am Mittwoch, den 20. Juni um 19.00 Uhr

Begrüßung: Dirk Rausch, Vorsitzender Saarländischer Künstlerbund
Einführung: Gabriele Langendorf, Direktorin Hochschule der Bildenden Künste Saar

 

Cordula Sumalvico - All Beauty must die!
21.06. - 15.07. 2018

„Sprach man schon vor einigen Jahrzehnten von einer Flut von Bildern, die vermittels der unterschiedlichen Medien auf uns einströmt, so hat sich diese Flut spätestens durch die Verbreitung des Smartphones in einen Orkan verwandelt, der den, welcher sich in ihn begibt, besinnungslos mit sich reißt. […] Dem Absender mag das bildliche Zeigen das Gefühl geben, Nähe zu schaffen, die Lücke zwischen sich und der Welt zu schließen. Doch es fehlt den Bildern am notwendigen kommunikativen Charakter. Sie geben vor, wie man die Dinge der anderen zu sehen hat, so sollen sie sein: abschließend, feststellend, Beleg. Meine Bilder bedienen sich dieses Sturms, doch indem ich sie neu kombiniere, gewinnen sie ihre Freiheit zurück, sind wieder unvollendet, in Bewegung, eine Frage, keine Antwort.“ (Cordula Sumalvico 2018)

Cordula Sumalvico, geboren 1971 in Pforzheim, studierte von 1993 bis 2000 Soziologie, Psychologie und Philosophie an der Philipps-Universität Marburg und der TU Berlin. 2008 begann sie ein Studium der Freien Kunst an der HBKsaar und ist seit 2013 Meisterschülerin bei Prof. Gabriele Langendorf. Mitglied des Saarländischen Künstlerbundes.

___________________________________________________________

Sig Waller -  I Never Promised You A Rose Garden

21.07.– 12.08.2018

Finissage am Sonntag, 12. August um 17.00 Uhr

Begrüßung: Dirk Rausch, Vorsitzender Saarländischer Künstlerbund
Einführung: Bernd Nixdorf, Schriftsteller

 

Sig Wallers Kunst befasst sich mit der Schattenseite des Alltags, den unsichtbaren Traum- und Trugwelten unserer Psyche. Sie nimmt Bezug auf Psychologie, Popkultur, Okkult und Politik und bereist in ihren Bildwelten die trüben Randgebiete unserer Kultur des Überflusses. Seltsamer Humor, das Karnevaleske und das Makabre sind dabei ebenso ihre Mittel wie Appropriation Art und die Verwendung vorgefundener Materialien.

Sig Waller, geb. in Swansea, Wales, studierte Bildende Kunst und Kunstgeschichte an der Goldsmiths, University of London und an der University of Brighton. Sie lebte in London und Berlin und nimmt seit zwanzig Jahren an internationalen Ausstellungen teil. Dies ist ihre erste Einzelausstellung in Saarbrücken, wo sie seit 2016 lebt und arbeitet. Mitglied des Saarländischen Künstlerbundes und des Saarländischen Künstlerhauses.