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Anke Eckardt
„How black is the box?"


Multimediale Installation
02.06.– 17.07.2022
Eröffnung Mittwoch, 01. Juni 2022, 19 Uhr

Mit „How black is the box?“ präsentiert Anke Eckardt eine neue Arbeit, bei der sie sich mit der Ambivalenz Künstlicher Intelligenz/maschinellen Lernens auseinandersetzt. Dabei folgt die Künstlerin sogenannten Easter Eggs; versteckten Bedeutungsebenen innerhalb konkreter Anwendungen dieser digitalen Technologie. Die Installation präsentiert sich als hybrides Werk, in dem analoge und digitale Ebenen als Collage ineinandergreifen. Sukkulenten als Sinnbild von Effizienz stehen inmitten einer Augmented Reality-Anwendung. Automatisiert erzeugte Musik trifft auf Interviews, bei denen die Befragten ihre Erfahrungen mit Qualitäten jenseits optimierter Prozesse beschreiben.

Anke Eckardt studierte SoundStudies bei Sam Auinger, Holger Schulze und Sabine Sanio an der UdK Berlin, danach war sie Stipendiatin der Einsteinstiftung an der Graduate School of the Arts and the Sciences (UdK Berlin) mit Christina Kubisch als Mentorin. 2017 - 2020 war sie Gastprofessorin für Sound an der KHM in Köln, parallel dazu 2019 - 2020 Vertretungsprofessorin für Klangkunst an der Hochschule für Musik Mainz. Aktuell ist sie artistic adviser für den NRW Künstlerinnenpreis 2022 für Digitale Kunst. Sie lebt in Köln.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.