Bild zur Ausstellung "Umzug" von Marie Götze im Studioblau, Saarländisches Künstlerhaus, Juli 2025
Marie Götze „Umzug“ Studioblau“ 03.07. – 17.08.2025
7. Juni 2025
„Of Wounded Lands, Angry Oceans & Queer Resilience“14.11.2025 – 04.01.2026
17. September 2025
Bild zur Ausstellung "Umzug" von Marie Götze im Studioblau, Saarländisches Künstlerhaus, Juli 2025
Marie Götze „Umzug“ Studioblau“ 03.07. – 17.08.2025
7. Juni 2025
„Of Wounded Lands, Angry Oceans & Queer Resilience“14.11.2025 – 04.01.2026
17. September 2025

Slide Studioblau Studioblau

Henrike Kreck / Jutta Schmidt

"In stillen Räumen.
Konstruktionen von Erinnerung"

Fotografie, Video, Objekte

04.09. - 26.10.2025
Eröffnung: Mittwoch, 03.09.2025, 19.00 Uhr

Studio und Studioblau

Die Ausstellung vereint Foto- und Videoarbeiten, die Erinnerung als räumlich wie körperlich eingeschriebenes Phänomen untersuchen. In sensiblen Bildwelten befragen beide Künstlerinnen die Fragilität von Beziehungen, deren Spuren sich in alltäglichen Gegenständen, veränderten Körpern und verlassenen Orten manifestieren.

Jutta Schmidts Fotoserie Vom Verschwinden folgt ihrer emotionalen Transformation während der Begleitung des Sterbeprozesses ihres Vaters – im Zusammenspiel mit der Videoinstallation In Vaters Wald werden Annäherung an eine einst ferne Figur, Nähe und Fürsorge neu verhandelt.

Henrike Kreck begegnet in Fräulein Meyer im Garten Eden der Geschichte eines verwunschenen Gartens und ihrer ehemaligen Besitzerin als Denkbild für Vergänglichkeit, Identität und biografisches Echo.

In ihrer Differenz formulieren beide Positionen einen gemeinsamen Reflexionsraum über Erinnerung als Konstruktion, Spur und Resonanz – eine Einladung, die leisen Zwischentöne gelebten Lebens zu entdecken.

Henrike Kreck entwickelt seit über 20 Jahren ihre Serie external affairs: digital collagierte Bildkonstellationen verlassener Orte, die dokumentarische Genauigkeit mit autobiografischem Erzählen verbinden. Jutta Schmidt setzt ihre intensiven Beobachtungen im Spannungsfeld von Traditionen und einer zunehmend beschleunigten Welt in sensible und leise Bildfolgen um.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.